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25.07.2010
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FCI - Standard Nr. 227/06.07.1998 / D
Lhasa Apso
Der Lhasa Apso stammt aus Tibet, dem
"Dach der Welt". Geographisch in einer Höhe bis zu 5000 m gelegen,
mit hartem Klima, eisigem Winter und kurzem, heißem Sommer, was Mensch wie Tier
über die Jahrhunderte gleichermaßen geprägt hat. Dort wurde er zumeist in
Klöstern und Herrschaftshäusern gehalten. Der Lhasa Apso ist ein stolzer,
selbstbewußter und selbständiger, manchmal fast schon arroganter,
eigenwilliger, robuster, ausdauernder, intelligenter kleiner Hund. Seiner
Familie sehr verbunden, liebevoll, anhänglich, zärtlich und treu, ohne jedoch
seine stolze Persönlichkeit aufzugeben. Fremden gegenüber eher zurückhaltend,
mißtrauisch, reserviert, oder auch abweisend. Der Lhasa ist sehr wachsam, dabei
aber kein Kläffer. Der Lhasa Apso ist kein Schoßhund. Er ist ein richtiger
Naturbursche, der ausgedehnte Spaziergänge genauso wie ausgelassenes Spielen
und Toben liebt und auch braucht. Er wird sich niemals etwas befehlen lassen,
seinem Herrn zuliebe wird er aber gerne alles tun, wenn man ihn nur darum
"bittet".
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Ursprung:
Tibet
Patronat:
Großbritannien
Datum der Publikation des
gültigen Originalstandardes:
24.06.1987
Verwendung:
Begleithund
Klassifikation FCI:
Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde
Sektion
Tibetanische Hunderassen. Ohne Arbeitsprüfung
Allgemeines Erscheinungsbild:
Gut ausgewogen, robust, üppig behaart.
Verhalten / Charakter (Wesen):
Lebhaft und anmaßend. Wachsam, ausgeglichen,
Fremden gegenüber allerdings etwas zurückhaltend.
Kopf:
Üppiges Kopfhaar, das gut nach vorne über
die Augen fällt; gut ausgebildeter Bart und Backenbart.
OBERKOPF
Schädel: Mäßig
schmal, ab Augenbereich nach hinten allmählich abfallend, nicht
ganz flach, aber auch nicht gewölbt, kein Apfelkopf.
Stop: Mittelmäßig
GESICHTSSCHÄDEL
Nasenschwamm: Schwarz.
Fang: Ungefähr
4 cm lang, aber nicht quadratisch; der Abstand von der Nasenspitze
bis zu den Augen entspricht ungefähr einem Drittel der gesamten
Länge von der Nasenspitze bis zum hinteren Schädelende.
Nasenrücken: Gerade
Kiefer / Zähne: Die
obere Schneidezahnreihe soll knapp hinter die untere Schneidezahnreihe
beißen, d.h. eine umgekehrte Schere bilden. Die Schneidezahnreihen
sollen Linien bilden, die so breit und so gerade wie nur möglich
sind. Vollzahnigkeit ist erwünscht.
Augen: Dunkel,
mittelgroß, nach vorne gerichtet eingesetzt, mandelförmig, weder
groß oder voll, noch klein und tiefgebettet; es darf weder im
oberen noch im unteren Augenbereich Weiß sichtbar sein.
Ohren: Hängend,
stark behaart.
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KÖRPER
Die Länge der Schulterblattspitze bis zum
Sitzbeinhöcker ist größer als die Höhe am Widerrist. Gut
ausgewogen und kompakt.
Rücken: Gerade
Oberlinie.
Lendenpartie: Stark.
Brust: Langer
Rippenkorb, Rippen reichen gut zurück.
Rute: Hoch angesetzt, gut
über dem Rücken, aber nicht wie ein "Topfhenkel",
getragen. Oft am Rutenende mit einem Knick; reich behaart.
GLIEDMASSEN
Vorderhand: Vorderläufe
gerade und üppig behaart.
Schultern: Gut schräg
zurückgelagert.
Hinterhand: Gut
entwickelt und bemuskelt. Gut gewinkelt. Üppig
behaart.
Hintermittelfuß: Von
hinten gesehen parallel und nicht zu nah beieinander stehend.
Pfoten: Runde
Katzenpfoten mit festen Ballen; gut behaart.
Gangwerk: Frei und flott.
HAARKLEID
Haar: Langes Deckhaar,
schwer gerade und hart, nicht wollig oder seidig. Mittelmäßig viel
Unterwolle.
Farbe: Gold, sandfarben,
honigfarben, dunkel-grizzle, schieferfarben, rauchgrau, zweifarbig,
schwarz, weiß oder braun. Alle Farben sind gleichermaßen erlaubt.
Größe: Idealgröße:
25,4 cm Schulterhöhe für Rüden, Hündinnen etwas kleiner.
Fehler: Jede Abweichung
von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abeichung
stehen sollte.
N.B.: Rüden müssen zwei
offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich
vollständig im Hodensack befinden. |
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